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Vom Excel-Chaos zum skalierbaren Fulfillment – Antworten aus dem even Webevent mit storelogix & Cella

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Über die spannendsten Fragen zu Konfiguration, Updates und Go-Live-Geschwindigkeit.

In a nutshell: Als Nico Brüggemann 2018 bei Cella startete, war vieles noch Handarbeit. Das Unternehmen war gerade aus der Insolvenz übernommen worden, Workflows waren individuell, Daten liefen in VBA-Excel-Tabellen, und jeder Mitarbeitende hatte seinen eigenen Ablauf. Der erste Impuls: eine eigene Lagerverwaltung entwickeln – sogar ein Lastenheft mit 500 Seiten entstand.
Doch der Markt veränderte sich schneller als die Entwicklungszyklen. Cella entschied sich um und suchte ein System, das mit dem Unternehmen mitwächst, statt es auszubremsen.

So begann die Zusammenarbeit mit storelogix: Ein Setup, das flexibel genug ist für neue Kundenanforderungen und gleichzeitig so strukturiert, dass ein wachsendes Fulfillmentgeschäft ohne komplexe Neuentwicklungen skalieren kann.

Während des even Webevents mit Holger Meinen, Geschäftsführer bei storelogix / common solutions GmbH & Co. KG und Nico Brüggemann, Geschäftsführer bei Cella GmbH, wurde schnell deutlich, wie groß das Interesse an dieser Kombination ist. Die Teilnehmenden stellten im Chat viele sehr konkrete Fragen zu Projektlaufzeiten, Upgradefähigkeit, Pricing, Change Requests und der praktischen Zusammenarbeit. Wir haben hier die wichtigsten Fragen und Antworten noch einmal gesammelt.

Was ist ein realistischer Zeitraum für eine Projektierung von Kick-off bis Go-Live – ohne Automatisierungen?

Holger (storelogix): Standardmäßig gehen wir mit sechs Wochen an den Markt. Wenn die Prozesse klar sind und der Kunde aktiv mitarbeitet, ist das realistisch.

Nico (Cella): Bei uns ging es sogar schneller: Wir waren in drei Wochen live. Wir hatten klare, einfache Prozesse und haben den Hardcut gemacht – kompletter Wechsel ohne Übergangsphase.

Wie schnell bindet ihr neue E-Commerce-Kunden an?

Nico (Cella): Wenn alle Daten vorliegen – Carrier, Artikelstämme, Adressdaten – reden wir von wenigen Stunden. Ein Mandant ist in 20 Minuten angelegt, Daten werden eingespielt, Tests laufen sofort. Oft dauert es länger, weil die Ware nicht so schnell ankommt wie das System bereit wäre.

Können wir kurz über Updates sprechen? Wie lange dauert eine Einspielung und läuft das vollautomatisch?

Holger (storelogix): Ja, Updates laufen automatisiert. In unseren SLAs ist ein Wartungsfenster am Sonntag von 12 bis 21 Uhr vorgesehen. Sobald ein Release beim Pilotkunden erfolgreich getestet wurde, wird es auf Knopfdruck auf alle anderen Systeme ausgerollt. Das dauert einige Stunden – mehr nicht.

Wie ist das Pricing bei storelogix aufgebaut?

Holger (storelogix): Sehr einfach: Wir haben ein User-Lizenzmodell. Die Mindestlizenz sind 10 User, und alles ist darin enthalten:

  • Onboarding
  • Schulungen
  • Infrastruktur
  • Hosting
  • Datenbank
  • Change Requests
  • Support

Zusätzliche User können flexibel hinzu- oder abgebucht werden – sogar tageweise, etwa in Peak-Zeiten. Gezahlt wird erst, wenn das Lager produktiv läuft.

Wie updatefähig bleibt das System, wenn der Kunde viel selbst konfiguriert?

Holger (storelogix): Konfiguration ist nicht Programmierung. Selbst wenn der Kunde sehr viel selbst einstellt, bleibt die Lösung vollständig updatefähig, weil wir ein Produkt mit identischem Code und identischer Datenbankbasis für alle Kunden liefern. Konfigurationen werden durch Updates nicht überschrieben.

Wie schafft ihr es, dass Change Requests bei einem Kunden nicht die Standardprozesse anderer beeinflussen?

Holger (storelogix): Ein Change Request ersetzt einen Prozess selten – er erweitert ihn. Neue Funktionen werden über Optionen in der Oberfläche steuerbar. Kunden können wählen, ob sie neue oder alte Masken nutzen wollen. Bei größeren Änderungen laufen beide Varianten eine Zeitlang parallel.

Wie habt ihr es bei Cella geschafft, selbst in der Software konfigurieren zu können? Braucht es dafür Schulungen oder Learning by Doing?

Nico (Cella): Keine große Schulung. storelogix ist so aufgebaut, dass man Module und Funktionen per Mausklick aktivieren oder deaktivieren kann: Batch-Konfigurationen, Packplätze, Kommissionierlogiken und vieles mehr. Wichtig ist, dass jemand im Team operative und systemische Prozesse zusammen denken kann.

Sind die Prozesse bei storelogix vorkonfiguriert oder wird für jedes Projekt neu gebaut?

Holger (storelogix): Wir starten mit einer vorkonfigurierten Live-Software, die Wareneingang bis Warenausgang sofort abbildet. So sieht der Kunde schon im ersten Workshop seine Prozesse im System. Danach konfigurieren wir gemeinsam die finalen Abläufe, die für den Start relevant sind.

Fazit: Skalierbarkeit ohne Komplexität

Die even Casestudy mit storelogix und Cella zeigt, wie viel Geschwindigkeit entsteht, wenn Standardisierung und Konfiguration sinnvoll zusammenspielen. Weniger individuelle Programmierung bedeutet nicht weniger Flexibilität, sondern oft deutlich mehr.
Wer modulare Logistikprozesse, schnelle Onboardings und klare Upgradefähigkeit sucht, findet hier eine Lösung, die im Alltag genauso robust ist wie im Projekt.

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