Nettobedarf

Einordnung

Nettobedarf ist der Bedarf, der nach Abzug verfügbarer Bestände und geplanter Zugänge noch offen ist.

Definition

Er ergibt sich aus Bruttobedarf minus Lagerbestand plus Reservierungen und minus offene Bestellungen oder Fertigungszugänge, abhängig von der genutzten Planungslogik.

Bedeutung für Logistik und Einkauf

Logistik nutzt Nettobedarf für Kapazitäts- und Bestandssteuerung. Einkauf nutzt ihn für konkrete Beschaffungsaufträge und zur Priorisierung bei knappen Materialien.

Typische Entscheidungsfragen

  • Welche Bestände sind wirklich verfügbar, frei, reserviert, gesperrt?
  • Welche Zugänge sind verlässlich, Lieferterminqualität?
  • Wie werden Forecast und Aufträge kombiniert?

Abgrenzung

Bruttobedarf ist der Gesamtbedarf ohne Abzüge. Nettobedarf berücksichtigt Bestände und Zugänge.

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