Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD)
Einordnung
Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt an, bis wann ein Produkt bei richtiger Lagerung seine Eigenschaften behält. In der Logistik ist MHD-Management zentral für Qualität und Abschriften.
Definition
MHD wird chargen- oder lotbezogen geführt. Prozesse umfassen Wareneingangserfassung, Lagerstrategien wie FEFO und Sperrregeln für Ausläufe.
Bedeutung für Logistik und Einkauf
Logistik muss MHD korrekt erfassen, steuern und kommissionieren, um Verderb und Rückrufe zu vermeiden. Einkauf achtet auf Restlaufzeit bei Anlieferung und verhandelt Mindestrestlaufzeiten mit Lieferanten.
Typische Entscheidungsfragen
- Welche Mindestrestlaufzeit ist erforderlich?
- Welche Lagerstrategie, FEFO, wird genutzt?
- Wie werden MHD-Abweichungen dokumentiert und reklamiert?
Abgrenzung
MHD ist nicht Verbrauchsdatum. Für hochkritische Produkte gelten oft andere Kennzeichnungen und Regeln.