Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz

Einordnung

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz verpflichtet Unternehmen, menschenrechtliche und umweltbezogene Risiken in ihrer Lieferkette zu identifizieren und zu adressieren.

Definition

Es geht um Sorgfaltspflichten wie Risikoanalyse, Präventions- und Abhilfemaßnahmen, Beschwerdeverfahren, Dokumentation und Berichterstattung. Relevanz und Umfang hängen von Unternehmensgröße und Lieferkette ab.

Bedeutung für Logistik und Einkauf

In der Logistik betrifft es Dienstleister, Subunternehmer, Arbeitsbedingungen und Compliance. Für Einkauf ist es zentral, weil Lieferantenauswahl, Vertragsklauseln und Audits die Umsetzung tragen.

Typische Anwendungsfälle

  • Lieferantenbewertung und Risikoklassifizierung
  • Vertragliche Verpflichtungen und Nachweise
  • Monitoring von Subunternehmerketten

Abgrenzung

Das Gesetz ist ein regulatorischer Rahmen. ESG Programme gehen oft darüber hinaus, sind aber teilweise deckungsgleich in der Umsetzung.

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