Gegenstromverfahren

Einordnung

Gegenstromverfahren beschreibt Prozessanordnungen, bei denen Material- oder Informationsflüsse in entgegengesetzte Richtungen laufen. In der Logistik wird es oft genutzt, um Wege und Kreuzungen zu minimieren.

Definition

Typisch ist eine Anordnung von Ein- und Auslagerbereichen so, dass Ware in einer Richtung fließt, während Rückflüsse, Leergut oder Informationsrückmeldungen entgegenlaufen. Der konkrete Sinn hängt vom Layout und Prozess ab.

Bedeutung für Logistik und Einkauf

Logistik kann Wege reduzieren und Stau vermeiden, muss aber Schnittstellen sauber trennen. Einkauf bewertet Layout- und Umbaukosten, Fördertechnik, Markierung und die Auswirkungen auf Produktivität und Sicherheit.

Typische Entscheidungsfragen

  • Welche Flüsse kreuzen sich heute und verursachen Stau oder Risiken?
  • Welche baulichen Änderungen sind notwendig?
  • Welche KPIs verbessern sich nachweisbar, Wegezeit, Durchsatz?

Abgrenzung

One-Way Layout ist eine klare Einbahnlogik. Gegenstromverfahren betont gezielte Gegenrichtungen von Teilflüssen.

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