Cross-Docking

Einordnung

Cross-Docking ist ein Umschlagkonzept, bei dem Ware ohne oder mit minimaler Lagerung vom Wareneingang direkt in den Warenausgang geht.

Definition

Ware wird entladen, sortiert, konsolidiert und auf Auslieferungen verteilt. Voraussetzung sind genaue Avisdaten, Terminsteuerung und stabile Prozesse.

Bedeutung für Logistik und Einkauf

Logistik reduziert Bestände und Durchlaufzeiten, braucht aber hohe Prozessdisziplin. Einkauf bewertet IT-Anforderungen, Dienstleister, SLA, Umschlagqualität und die Kosten für Fehlmengen oder Fehlverladung.

Typische Entscheidungsfragen

  • Welche Daten müssen vor Ankunft vorliegen, ASN, Packstückdaten?
  • Wie werden Zeitfenster und Kapazitäten im Dock gesteuert?
  • Wie werden Abweichungen gehandhabt, Fehlmengen, Verspätungen?

Abgrenzung

Konsolidierung kann auch mit Lagerung erfolgen. Cross-Docking zielt auf direkten Durchlauf ohne Einlagerung.

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