Bewegungsdaten
Einordnung
Bewegungsdaten sind Daten, die durch Transaktionen und physische Warenbewegungen entstehen, zum Beispiel Wareneingang, Umlagerung oder Versand.
Definition
Sie umfassen Zeitstempel, Mengen, Orte, Status und beteiligte Einheiten, etwa HU oder SSCC. Sie werden in ERP, WMS oder TMS erzeugt und genutzt für Nachweis und Analyse.
Bedeutung für Logistik und Einkauf
Logistik benötigt Bewegungsdaten für Transparenz, KPI und Fehleranalyse. Einkauf nutzt sie für Leistungsnachweise in SLAs, für Lieferantenbewertung und für Prozesskostenrechnungen.
Typische Entscheidungsfragen
- Welche Bewegungen werden erfasst und welche fehlen?
- Wie wird Datenqualität gesichert, Pflichtscans, Plausibilitäten?
- Wie werden Daten für Reporting und Audit genutzt?
Abgrenzung
Stammdaten sind statische Grunddaten. Bewegungsdaten sind transaktionsbasiert und zeitabhängig.